Ergebnisse der Gesprächsrunde "Kooperation Pensa - Flensburg" sind zusammengefasst

28.09.2020 15:38

Am 25. September fand das abschließende online-Gespräch "Pensa-Flensburg" statt, bei dem die Ergebnisse der Arbeit vom 23. bis 24. September zusammengefasst wurden. Das Treffen wurde vom Rektor der Staatlichen Universität Pensa, Dr. Aleksandr Guliakov, eröffnet. Er begrüßte alle Teilnehmer und dankte ihnen für ihre aktive Arbeit trotz der schwierigen epidemiologischen Situation. Aleksandr Guliakov betonte: „Es sei besonders darauf hingewiesen, dass unsere Kommunikation, unsere Zusammenarbeit auf Prinzipien des Gesprächs auf Augenhöhe beruht. Es ist diese Basis des Dialogs, die es uns ermöglicht, noch mehr und mehr Menschen in unsere Zusammenarbeit einzubeziehen." Weitere Dankesworte wurden an Peter Lorenzen, der die Zusammenarbeit zwischen Pensa und Flensburg gestartet hatte und sie förderte, und an die Stadtpräsidentin von Flensburg a.D. Swetlana Krätzschmar, gerichtet.

Regionale Betreuerin des Pensa-Gebiets in der DEU-Botschaft in Moskau Petra Stöckl begrüßte alle Teilnehmer und betonte, dass die Kooperation der Staatlichen Universität Pensa und Partner aus Flensburg  ein anschauliches Beispiel für einen erfolgreichen Dialog auf der Ebene der Städte ist,  auch wenn es sich nicht um Partnerstädte handelt.  

Dann hielt der Präsident der Hochschule Flensburg, Dr. Christoph Jansen, eine Begrüßungsrede. Er dankte allen, die aktiv an der Entwicklung einer gemeinsamen Zusammenarbeit beteiligt sind, und betonte, dass solche Ergebnisse durch gegenseitiges Vertrauen und Kommunikation auf der Grundlage des gegenseitigen Respekts, der Gleichheit und der Toleranz erzielt wurden.

Die Stadtpräsidentin von Flensburg a.D. Swetlana Krätzschmar betonte in ihrer Rede, dass unsere Kooperation diese Woche vom DAAD in das Abschlussdokument des Deutsch-Russischen Jahres der Hochschulkooperation und Wissenschaft 2018-2020 aufgenommen wurde, und dankte den Teilnehmern des Treffens für ihre aktive gemeinsame Arbeit.

Flensburger Oberbürgermeisterin, Simone Lange, und der Präsident von Flensburg, Hannes Fuhrig, auch begrüßten die Teilnehmer. Sie betonten insbesondere die Bedeutung der Pflege und Stärkung der Kontakte in den schwierigen Zeiten der Pandemie und äußerten auch die Hoffnung, dass alle sich im nächsten Jahr im persönlichen Format treffen können. Darüber hinaus berichteten sie, dass Swetlana Krätzschmar im Auftrag der Stadtverwaltung den offiziellen Status einer Koordinatorin für die Zusammenarbeit zwischen Pensa und Flensburg erhalten hat.

Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre der EUF, Pensa-Beauftragte Prof. Dr. Julia-Karin Patrut begrüßte die Teilnehmer auch in einem kurzen Film. Sie betonte auch die Wichtigkeit der Zusammenarbeit, denn dadurch werden beide Seiten gestärkt.

Im zweiten Teil des Treffens wurden kurze Ergebnisse der erzielten Vereinbarungen vorgestellt. Der Vizerektor für Internationales der PSU Prof. Dr. Gleb Sintsov fasste die Ergebnisse des am 23. September abgehaltenen online-Gesprächs zusammen:

•    Das Hauptthema war die Besprechung der Durchführung eines Doppelabschlusses "Sprachen, Kultur, Medien" im Studiengang 45.04.01 "Philologie". Während des Treffens wurden alle Punkte im Vertrag abgestimmt, sowie der Zeitplan für die Vorbereitung der erforderlichen Unterlagen zusammengestellt. Es ist geplant, dass alle Unterlagen bis zum 1. Dezember 2020 vorbereitet und abgestimmt werden, und der Studierendenaustausch im Rahmen des Vertrages im nächsten akademischen Jahr beginnt.

•    Die im Rahmen des gemeinsamen internationalen Projekts DIREPA DICOME geplanten Aktivitäten, das vom Auswärtigen Amt gefördert wurde, wurden diskutiert und vereinbart. Basierend auf den Ergebnissen der Projektdurchführung wird eine Publikation vorbereitet und in der PSU-Druckerei veröffentlicht.

Der Vizerektor für Forschung und Innovationen der PSU  Prof. Dr. Sergey  Vasin und die Professorin, Dekanin, HF, Pensa-Beauftragte Prof. Dr. Antje Labes, stellten kurz die Ergebnisse des online-Gesprächs am 23. September vor:

•    Der Professor am Fachbereich Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Maritime Technologien, HF, Prof. Dr. Hinrich Uellendahl und  der Dozent des Lehrstuhls „Elektroenergetik und Elektrotechnik“ Dr. Golobokov  stellten ihre wissenschaftlichen Projekte vor. Es wurde beschlossen, den Informationsaustausch und wissenschaftliche Veröffentlichungen fortzusetzen, um  gemeinsame Projekte zu entwickeln.

 •     Der Professor am Fachbereich Information und Kommunikation, HF, Leiter von Center for Interaction, Visualization and Usability Prof. Dr. Sven Bertel stellte wissenschaftliche und  bildende Projekte seines Teams vor. Prof. Dr. Aleksandr Tychkov stellte  die Richtungen der wissenschaftlichen Forschung des Labors für biomedizinische und kognitive Technologien vor. Während der Diskussion besprachen die Kollegen weitere Schritte zur Entwicklung der Zusammenarbeit in diesem Bereich der wissenschaftlichen Forschung.

•    Es wurde über die gemeinsame Einreichung eines Antrags in DFG und RFFF von der Prof. Dr. Antje Labes und Prof. Dr. I. Moiseeva geeignigt.  

•    Im Oktober dieses Jahres werden die Ergebnisse des Studentenwettbewerbs für wissenschaftliche Projekte zu Umweltthemen zusammengefasst und ein Antrag für Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „Green Campus-Green City“ erneut beim Auswärtigen Amt eingereicht.

•    Es wurde abgestimmt, dass die Dozentin Anna Kuznetsova einen Antrag an DAAD stellt, um ein dreimonatiges Forschungspraktikum unter der Leitung von Prof. Dr. Antje Labes durchzumachen.

Der Leiter des Medizinischen Instituts der PSU Prof. Dr. Aleksandr Mitroshin, der Chefarzt der Klinik für Neurologie, DIAKO Prof. Dr. Henning Stolze, der  Oberarzt der  Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Malteser Krankenhaus Dr.  Guido Wölk  fassten die Ergebnisse der Videokonferenz vom 24. September zusammen. Sie wiesen darauf hin, wie wichtig es ist, solche gemeinsamen Veranstaltungen durchzuführen, da im Rahmen der Videokonferenz wichtige Fragen zur Organisation der Behandlung von Patienten mit COVID-Infektion in Flensburg und Pensa besprochen wurden. Auch die Erfahrungen

mit Covid-19-Lockdownbei Auslandsreisenden, über die Prof. Dr. Abderrahman Machraoui berichtet hatte, waren für alle Teilnehmer sehr interessant. Es wurde im Rahmen des Treffens vereinbart, im Januar 2021 Studierende des Medizinischen Instituts zur Hospitation aufzunehmen.

Alle Teilnehmer dankten den Kooperationsbeauftragten in jeder Partnerorganisation und betonten die Bedeutung ihrer Koordinierungsaktivitäten. An der Staatlichen Universität Pensa ist die Flensburg-Beauftragte Tatiana Razuvaeva, die Leiterin des Departments für Internationale Projekte,  an der Europa-Universität Flensburg ist die Pensa-Beauftragte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre  Prof. Dr. Julia-Karin Patrut, an der Hochschule Flensburg - Prof. Dr. Antje Labes, in DIAKO - Prof. Dr. Henning Stolze, im Malteser Krankenhaus - Dr. Guido Wölk. Die Gesamtkoordination der Zusammenarbeit in Flensburg übernimmt Swetlana Krätzschmar.

Zusammenfassend wurde beschlossen, den Kongress im Jahr 2021 in einem kombinierten Format durchzuführe: einige Veranstaltungen werden in Flensburg in Präsenz-Form (20.-23. September 2021) stattfinden, einige Veranstaltungen – im online-Format.

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