An der Staatlichen Universität Pensa ausgebildete Deutschlehrer haben ihre Ausbildung in Deutschland begonnen

13.11.2019 14:21

Sechs Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer aus Schulen der Region Pensa machen ihr Praktikum in Deutschland durch. Sie alle haben erfolgreich ein Programm "Theoretische und praktische Grundlagen der pädagogischen Aktivitäten im Bereich der Philologie (Englisch / Deutsch)" an der Staatlichen Universität Pensa absolviert.

Um Deutsch auf den Sprachkursen bei did deutsch-institut in Berlin studieren zu können, musste man im Abschlusstest das höchste Ergebnis vorweisen. Insgesamt nahmen 60 Fremdsprachenlehrerinnen und -lehrer an dem Programm teil.

Innerhalb von zwei Wochen (vom 9. bis zum 24. November) verbessern die Preisträger ihre Fähigkeiten durch die Kommunikation mit direkten Muttersprachlern.

„Das Programm des Auslandspraktikums umfasst die Teilnahme an verschiedenen Sprachseminaren, das Erlernen von neuen individuellen Unterrichtsstilen der deutschen Sprache, die Bekanntschaft mit neuen Methoden des Sprachunterrichts und die Analyse der angewandten Unterrichtsmaterialien. Dies ist eine gute Gelegenheit für die Live-Kommunikation mit ausländischen Kollegen“, sagte Olga Meshcheryakova, Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen der SUP.

Das regionale Projekt zur Ausbildung von Fremdsprachenlehrern wird im Auftrag des Gouverneurs der Region Pensa, Iwan Beloserzev, durchgeführt. Das Projekt ist bereits drei Jahre alt und in diesem Jahr werden die Deutschlehrer zum ersten Mal ausgebildet.

Die Initiativen der Hochschulen zur Umsetzung von Mentoring-Projekten zur Verbesserung des beruflichen Niveaus von Schullehrern werden auf föderaler Ebene unter anderem durch das nationale Projekt "Bildung" unterstützt. Die Bedeutung der lebenslangen Ausbildung wurde insbesondere bei einer am 7. November im Föderationsrat abgehaltenen Diskussionsrunde über den Stand und die Perspektiven der Entwicklung der Lehrerbildung erörtert.

Marina Borovskaya, stellvertretende Ministerin für Wissenschaft und Hochschulbildung der Russischen Föderation hob die Rolle des föderalen Projektes „Neue Möglichkeiten für alle“  hervor und stellte fest, dass die Zahl der Bürger, die an Weiterbildungsprogrammen in Hochschulbildungseinrichtungen teilnehmen, bis 2024 auf 3 Millionen steigen sollte.

Staatliche Universität Pensa, die im Rahmen des Projekts „Schulung der Bürger in Weiterbildungsprogrammen in Bildungseinrichtungen, die zusätzliche Bildungs- und Berufsbildungsprogramme durchführen“ ein Stipendium von 9 Millionen 132 Tausend 680 Rubel gewonnen hatte, übernahm sich die Aufgabe, den Bildungsbedarf in der Region zu integrieren.

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